Linktuning 2.0
Linktuning
Dass kaum mehr freiwillig Links von Webseitenbetreibern gesetzt werden können und Suchmaschinenoptimierer sich über die beste Tarnung gekaufter oder getauschter Links viele Gedanken machen, liegt zum Teil auch in der Schuld von Google. Durch den PageRank, den Parameter, der den Verlinkungsgrad einer Seite anzeigt, sind Links längst nicht mehr das, was sie einmal waren. Mittlerweile sind sich schon förmlich zu einer Währung geworden. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Beiträge zum Thema Linkbuilding die Suchmaschinenoptimierer hellhörig werden lassen. Es kursiert ein Beitrag im Netz, indem es um „Linkwäsche als Suchmaschinenoptimierungstrick“ geht. Dieser Beitrag enthält kaum Informationen dazu, doch lässt er Suchmaschinenoptimierer nachdenken.
Linkwäsche wird hier von dem Begriff Geldwäsche abgeleitet. Geldwäsche bezeichnet illegal erwirtschaftetes Geld in den legalen Wirtschaftskreislauf einzuschleusen. Dementsprechend wäre das bei Links dann das unerkannte Einschleusen von richtlinienwidrigen Links in bekannte Suchmaschinen und deren Algorithmus.
Durch die Charakteristik eines Links ist es für Suchmaschinen ein Leichtes, dementsprechende Verweise erkennen zu können und deren Wirkung herabzusetzen. Zum Bespiel reziproke Links einer Webseite, die durch Themenfremdheit oder Austausch nicht mehr dem Content einer Webseite entsprechen. Die Merkmale dieser Links müssten unkenntlich gemacht werden, um sie in einen Algorithmus einer Suchmaschine schleusen zu können.
Ein interessanter Denkansatz wäre es, in den eigentlichen Themenbereich des Linkbuilding das Unkenntlichmachen von unecht angesehenen Links mit einzubringen. Das bedeutet, dass sich Linkbuilding nicht nur noch allgemein um den Aufbau einer Seite mit Verlinkungen zu anderen Webseiten drehen sollte. Linkbuilding sollte demnach mehr als nur die Generierung neuer Links sein, es sollte auch die Verbesserung der vorhandenen Linkstruktur beinhalten.
Die Vorstellung zur Linkwäsche könnte zum Beispiel sein, dass Webseitenbetreiber thematisch unpassende Links oder getauschte Links untereinander „reinwaschen“. Eine Möglichkeit zur Umsetzung dieses Gedankens wäre ein zum Beispiel ein Service, bei dem Webseitenbetreiber ihre Links eintragen können (geordnet nach PR oder Thema) und sich dementsprechend von anderen Mitgliedern ähnliche Links raussuchen können.













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